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Malignes Melanom

 
 

Das maligne Melanom (schwarzer Hautkrebs) ist ein besonders bösartiger Tumor, der von den pigmentbildenden Zellen (Melanozyten oder Nävuszellen) der Haut, seltener der Schleimhaut, der Aderhaut des Auges oder den Hirnhäuten ausgehen kann. Maligne Melanome können sich spontan auf vorher völlig normaler Haut oder auf dem Boden eines vorbestehenden Nävuszellnävus (Leberfleck, Muttermal) entwickeln.

Ausgangspunkt des Wachstums der Tumorzellen ist in den meisten Fällen das Stratum basale der Epidermis (unterste Schicht der Oberhaut). Je nach Ausbreitungsbestreben (Autonomiegrad) der malignen Tumorzellen kann das Wachstum zunächst

  • horizontal-intraepidermal erfolgen (Lentigo-Maligna, in-situ-Melanom),
  • horizontal-intraepidermal und superfiziell-dermal (superfiziell-spreitendes Melanom) und
  • vertikal-exo-endophytisch (noduläres Melanom) erfolgen.

Das maligne Melanom wird aufgrund dieser feingeweblichen (histologischen) Klassifikationen in nach Art des Wachstums unterscheidbare Typen unterteilt:

  • Superfiziell spreitendes Melanom (SSM)
     

     
  • Noduläres Melanom (NM)
     
     

  • Lentigo-maligna-Melanom (LMM)

  • Akrolentiginöses Melanom (ALM)
     

  • Sonstige Melanome (z.B. Aderhaut, Schleimhaut)

Bei ca. 2 % aller Patienten mit malignen Melanom kann der Primärtumor trotz ausführlicher Diagnostik nicht gefunden werden, dann spricht man von einem primär okkulten Melanom.

 




 







 

 
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